Ein neuer Anfang
Regie: Oliver Elias Kamera: Martin Hoffmann Produktion: Oliver Elias & Martin Hoffmann

... nicht nur ein Gedanke
Bevölkerungswachstum, Rohstoffmangel, Wirtschaftskrise, Umweltverschmutzung, soziale Konflikte und der Klimawandel beherrschen die Medien und kündigen von einer bedrohlichen und ungewissen Zukunft. Die vom Menschen verursachten globalen Probleme zeigen, dass unser Handeln bei steigender Weltbevölkerung zu einer unkontrollierbaren Gefahr wird. Wenn wir die großen Herausforderungen des neuen Jahrtausends bestehen wollen, brauchen wir die Vision einer Gesellschaft, die zukunftsfähig ist und künftigen Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen wird. Aber wie könnte diese Gesellschaft aussehen? Im Gegensatz zu Filmen wie „An Inconvenient Truth“ von Al Gore oder „11th Hour“, will „Ein neuer Anfang“ kein weiteres Mal die drohende Klimakatastrophe und deren Folgen, oder den Untergang durch andere apokalyptische Szenarien in den Vordergrund stellen, im Gegenteil. „Ein neuer Anfang“ machtsich auf die Suche nach ANTWORTEN. Es gibt genug Filme, welche eine düstere Zukunft prognostizieren
und sie bleiben in den meisten Fällen eine Lösung schuldig. In der Öffentlichkeit ist eine Übersättigung entstanden, die meisten von uns können die ewig gleichen Warnungen nicht mehr hören und glauben in ihrer Verzweiflung, dass man sowieso nicht mehr viel an den bestehenden Missständen ändern kann.
Darum ist es an der Zeit, die Probleme anzugehen und ein positives Signal zu setzen. Wir brauchen
Geschichten, die dem Zuschauer beweisen, dass auch sein Handeln nicht ohne Wirkung bleibt und
durchaus einen Effekt auf das empfindliche System Erde hat. Wir brauchen keine Filme mehr, die in der
Tradition des Katastrophenjournalismus von immer neuen Bedrohungen für die Menschheit sprechen.
Es ist vielmehr Zeit zu zeigen, dass sich etwas bewegt und dass wir aus den Löchern kommen müssen,
um Teil dieser Bewegung zu werden!
Darum soll sich unser Film der Frage widmen, was wir tun müssen, um die viel beschworenen
Untergangsszenarien zu verhindern. Was soll die Politik, was die Wirtschaft und was das Individuum
tun, damit wir wieder an die Zukunft glauben können? Um dies herauszufinden, werde ich mich mit
meinem Kameramann auf die Suche nach der Gesellschaft von morgen machen. Unsere Reise um die
Erde wird wie ein Roadmovie mit zahlreichen Ups and Downs der Protagonisten erzählt und soll zeigen,
dass überall auf der Welt mit Hochdruck an den Lösungen für ein neues Kapitel der Menschheitsgeschichte
gearbeitet wird. Wir wollen diese Bemühungen in das richtige Licht rücken, mit Humor und
Zuversicht davon berichten, dass sicherlich noch einiges getan werden muss, wir aber auch schon ein
gutes Stück des Weges gegangen sind.
Die Lösungen für unsere Probleme gibt es tatsächlich, die Welt ist voll davon. Ein guter Willen allein
wird dabei aber nicht ausreichen, um das Leben der Erdbewohner in ein von Nachhaltigkeit geprägtes
Gleichgewicht zu bringen. Wir sollten uns fragen, ob die Grundwerte unserer Gesellschaft nicht überdacht
werden müssen. Geben die religiösen, philosophischen und ethischen Überzeugungen unserer
Zeit eine Antwort auf die Probleme der Zukunft? Wenn die Menschheit mit der Herausforderung
umgehen und die anstehenden Aufgaben bewältigen möchte, braucht sie ein verändertes Denken.






